Nachdem wir beim letzten Arbeitseinsatz bereits den Abschnitt vom Angelheim bis zur Bachmündung gereinigt hatten, konnten nun auch die noch ausstehenden Arbeiten im Mündungsbereich abgeschlossen werden.
Dieses Mal ging es den größeren Hindernissen mit schwerem Gerät an den Kragen. Mehrere größere Stämme, Äste und angesammeltes Material wurden zerkleinert und aus dem Bachlauf entfernt. Auch stark zugewachsene Bereiche wurden freigeschnitten, sodass der Bachlauf im unteren Abschnitt wieder weitgehend frei ist.
Damit ist die Reinigung dieses Abschnitts zunächst abgeschlossen. Sobald der Hasbach wieder ausreichend Wasser führt, kann dieses nun möglichst ungehindert in Richtung Mündung abfließen. Gleichzeitig wollen wir damit den Fischen den Aufstieg aus dem Mündungsbereich in den Hasbach erleichtern.
Gerade bei den größeren Stämmen und der Menge an Holz und Schnittgut war diesmal einiges an Arbeit nötig, umso mehr hat sich der Einsatz gelohnt.
Vielen Dank an alle Helfer, die auch bei diesem zweiten Einsatz wieder kräftig mit angepackt haben!


















































Heute haben wir die letzten Meter des Hasbachs vom Angelheim bis zur Bachmündung gereinigt. Durch die anhaltend hohen Temperaturen und den geringen Niederschlag war dieser Abschnitt inzwischen komplett trockengefallen.
Wir haben die Gelegenheit genutzt, um Äste, Hindernisse und kleinere Staustufen aus dem Bachlauf zu entfernen. So soll das Wasser bei wieder steigenden Pegeln möglichst frei ablaufen können und den Fischen der Aufstieg vom Mündungsbereich in den Hasbach erleichtert werden.
Ganz abgeschlossen sind die Arbeiten noch nicht: Direkt im Mündungsbereich liegen noch einige größere Stämme und weiteres Material, das den Bereich blockiert. Dieser Abschnitt soll in der kommenden Woche mit schwerem Gerät freigeräumt werden.
Vielen Dank an alle Helfer, die heute mit angepackt haben














































Die Pflasterarbeiten an unserem Angelheim sind abgeschlossen.
Rund ums Heim ist jetzt wieder alles ordentlich hergerichtet und kann sich sehen lassen.
Vielen Dank an alle, die mit angepackt und geholfen haben!






Die Pflasterarbeiten auf dem Vereinsgelände sind weitestgehend abgeschlossen. In den vergangenen Wochen wurde die Fläche umfassend vorbereitet, erneuert und neu gestaltet. Dank des engagierten Einsatzes der Helfer konnte ein deutlich verbessertes und optisch ansprechendes Ergebnis erzielt werden.
Die neu gepflasterte Fläche bietet nun eine stabile und vielseitig nutzbare Grundlage für zukünftige Veranstaltungen und Aktivitäten rund um das Vereinsheim. Kleinere Restarbeiten stehen noch aus, doch der größte Teil der Maßnahme ist erfolgreich umgesetzt.




Im Haßbach konnten kürzlich Bachneunaugen beim Laichen beobachtet werden. Diese seltenen, urtümlichen Fische sind ein wichtiger Indikator für die gute Wasserqualität unseres Gewässers. Während der Laichzeit graben sie gemeinsam kleine Mulden im Kiesbett, in denen die Eiablage erfolgt.
Besonders erfreulich ist, dass sich die im vergangenen Jahr durchgeführte Befreiung der Bachmündung von Gehölzen bereits positiv auswirkt. Die Maßnahme hat die Durchgängigkeit und Lebensraumbedingungen deutlich verbessert und trägt nun sichtbar zum Erfolg dieser geschützten Art bei.
In letzter Zeit werden leider immer weniger Fangmeldungen abgegeben. Damit wir weiterhin vernünftig planen können, gilt ab sofort folgende Regelung:
Neue Regelung Fangmeldungen
Auf der IG-Versammlung 2026 wurde beschlossen, dass Angelkarten für die Saison des Folgejahres nur noch ausgegeben werden, wenn die Fangmeldung fristgerecht abgegeben wurde.
Hinweise zur Abgabe erfolgen:
Stichtag für die Abgabe: 31.01.
Damit ist eine Auswertung zur IG-Versammlung möglich.
Der Vorstand, insbesondere der Gewässerwart, führt Listen zur Dokumentation der abgegebenen Fangmeldungen.
Abgabe möglich:
Nicht zulässig: Fangmeldungen per WhatsApp
Nach mehreren Meldungen über Signalkrebse haben wir uns gemeinsam mit Gut Wasserwaid dem Thema intensiver gewidmet. Über Markus Kühlmann vom Ruhrverband konnte uns Lennard Schneider freundlicherweise sechs Krebsreusen organisieren, die wir über einen Zeitraum von 14 Tagen nutzen durften. Kurzfristig fanden sich einige engagierte Vereinsmitglieder zusammen, um mehrere Probefischungen durchzuführen.
In den ersten Tagen blieben die Reusen an vielen Abschnitten unserer Angelstrecke noch ohne Erfolg. Erst im Bereich der Ohlbrücke änderte sich das Bild deutlich: Innerhalb von etwa 1,5 Stunden konnten dort rund 28 Krebse gefangen werden, teilweise in beachtlicher Größe. Insgesamt wurden im Verlauf der Aktion 126 Krebse entnommen.
Dabei zeichneten sich einige Muster ab, die wir anfangs noch nicht berücksichtigt hatten. Es wurden verschiedene Köder getestet, wobei sich frische Köderfische als besonders effektiv erwiesen. Vor allem Rotaugen zeigten eine deutlich stärkere Lockwirkung als andere Köder. Frische Rotaugen werden von den Krebsen somit am besten angenommen.
Allerdings zeigte sich auch, dass das Fangen von Hand, insbesondere an lauen Sommerabenden deutlich effizienter war. Zu dieser Zeit verlassen die Krebse für etwa eine Stunde ihre Verstecke, sodass in kurzer Zeit viele Tiere gefangen werden konnten. Eine Reuse hingegen über Nacht im Wasser zu belassen, erwies sich nach unseren Erfahrungen als wenig sinnvoll. Zudem sollte bei der Reusen Fischerei stets eine Aufsicht erfolgen, da ansonsten andere Tiere gefährdet werden können. In den ersten Tests gerieten leider zeitweise mehr Nutrias als Krebse in die Reusen, zudem wurde ein kleiner Aal gefangen.
Die Aktion wird ab dem Sommer fortgesetzt. Hierfür wurden inzwischen eigene Reusen angeschafft. Wir sind weiterhin dankbar für jede Meldung von Sichtungen oder Hinweise aus der Mitgliedschaft. Vereinsmitglieder, die sich aktiv an der weiteren Suche beteiligen möchten, sind herzlich willkommen. Ob im Sommer ein gemeinsamer Aktionsabend zur gezielten Suche nach weiteren Krebsbeständen organisiert wird, steht derzeit noch nicht fest.
Sichtungen wurden bislang aus der gesamten unteren Strecke gemeldet. Auch auf der Fliegenstrecke sollte die Situation noch einmal genauer überprüft werden. Auffällig war jedoch, dass an Stellen mit intensiver Entnahme deutliche Veränderungen erkennbar waren, die sich nicht zwingend positiv auf das Gewässer ausgewirkt haben. Daher gilt es, mit Augenmaß vorzugehen. Die Krebse haben sich mittlerweile fest etabliert und dienen sowohl unseren Forellen als auch Wasservögeln als Nahrungsquelle. Zudem tragen sie dazu bei, den Gewässerboden sauber zu halten und ein übermäßiges Zuwachsen zu verhindern.










Das diesjährige Aalkorbmonitoring zur Verbesserung der Datenbasis über den Aalbestand in Nordrhein-Westfalen läuft im Zeitraum vom 1. Mai bis 31. August und erstreckt sich über die Jahre 2024 bis einschließlich 2026.
Die Reusenkontrollen erfolgen im Zwei-Tages-Rhythmus, um eine kontinuierliche und aussagekräftige Datenerhebung zu gewährleisten.
An der diesjährigen Aktion beteiligten sich insgesamt 11 engagierte Mitglieder, darunter 7 aus unserem Verein und 4 Mitglieder unseres Schwesternvereins Gut Wasserwaid.
Im Verlauf der Saison konnten insgesamt 7 Aale gefangen werden. Darunter befanden sich zwei Doppelfänge (jeweils 2 × 50 cm sowie 80 cm und 95 cm) sowie drei Einzelfänge mit 32 cm, 55 cm und 64 cm.
Auch der Beifang zeigte die Vielfalt unserer Gewässer:
Neben Kleinfischen fanden sich ein Signalkrebs sowie eine Quappe mit 30 cm Länge und 1100 g Gewicht in der Reuse.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten für den reibungslosen Ablauf und die große Einsatzbereitschaft bei den regelmäßigen Kontrollen.
Gemeinsam leisten wir damit einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Erfassung und zum Schutz des Europäischen Aals in NRW.











In unserem Vereinsheim gibt es ab sofort einen neuen Schrank hinter der Theke – mit Beleuchtung und Platz für Gläser.
Ein großes Dankeschön an alle Mitglieder, die sich um Beschaffung, Aufbau und Montage gekümmert haben. Ihr habt wieder einmal gezeigt, was echter Vereinsgeist bedeutet.



